Dienstag, 27. November 2012

Frankfurt(Oder): Jungen wollten Feuerwerkskörper in Polen kaufen

Auf die Sylvesterknallerei kann man sich gar nicht früh genug vorbereiten. Das dachten sich wohl auch zwei 13- und 14-jährige Jungen aus Wedding. Anstatt die Schulbank zu drücken, kauften sie sich lieber zwei Zugtickets und machten sich auf den Weg zum polnischen Markt in Slubice, um sich dort mit den Artikeln ihrer kindlichen Begierde ordentlich einzudecken.
Aber die Jungen hatten die Rechnung ohne eine aufmerksame Zugbegleiterin gemacht. Der nämlich kam das Duo merkwürdig vor und deshalb verständigte sie die Bundespolizei. Die wiederum telefonierte mit den Eltern und schwupps, haste nicht geseh'n, war die Fahrt zu Ende. Mit dem nächsten Zug ging es zurück nach Berlin, wo sie am Alexanderplatz von ihren Eltern wieder in die Arme geschlossen wurden.


Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit von Sylvesterknaller ohne das erforderliche Prüfzeichen hin. In Deutschland sind nur Feuerwerkskörper erlaubt, die durch die Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) zugelassen wurden. Diese Raketen und Knaller haben ein entsprechendes, gut sichtbares Zulassungszeichen. Die Feuerwerkskörper sind hochgefährlich, weil sie oft mit unzulässig hohen Mengen von Schwarzpulver gefüllt sind. Auch bei richtiger Handhabung sind oftmals lebensgefährliche Verletzungen, wie abgetrennte Finger, Gesichtsverletzungen und Hörstürze die Folge.“



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