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Freitag, 21. Juni 2013

Münster: Reisender unter Unwetterstress

Ein 38-jähriger Flensburger aus Essen muss wohl am gegen 16:00 Uhr unter furchtbarem „Unwetterstress“ gestanden sein. Allerdings ist dies keine Entschuldigung für sein Verhalten.
Wegen des Unwetters fuhren im Hauptbahnhof Münster zum besagten Zeitpunkt keine Züge und so wollte sich der Reisende bei einem Mitarbeiter der Bahn nach den Zugverbindungen erkundigten. Verständlicherweise konnte der Mann aber keine entsprechende Auskunft geben, was die Hohlbirne wiederum dazu verleitete, dem DB-Angestellten seine Faust ins Gesicht zu drücken und ihn fortwährend zu beleidigen.
Die herbeigerufene Bundespolizei ermitteln nun gegen den ausgerasteten 38-Jährigen wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Hagen: Brutale Schlägerin festgenommen

Heute (20.06.2013) in den frühen Morgenstunden gerieten sich zwei Frauen (19 und 24 Jahre) am Hagener Hauptbahnhof – warum auch immer – zunächst nur verbal ganz gehörig in die Haare. 
Im weiteren Verlauf eskalierte das Streitgespräch dann jedoch in eine handfeste Prügelei, wobei die Jüngere wohl auch ihre Fertigkeiten im Kickboxen unter Beweis stellte und der 24-Jährigen mit einem gezielten Fußtritt einen deutlich sichtbaren Bluterguss unterhalb des linken Auges zufügte.

Ein Zeuge sowie inzwischen eingetroffene Bundespolizisten konnten die Schlägerei beenden. Da im Dunstkreis der Beteiligten eine gefährlich hohe Alkoholkonzentration wahrgenommen wurde, durften alle mal ins Röhrchen pusten. Die Schlägerin war mit einem Atemalkoholwert von 2,82 Promille dabei, ihr Opfer war sogar noch 0,08 Promille besser.
Ob nun der Zeuge mit seinen stolzen 3,94 Promille zur Aufklärung der Hintergründe für die Prügelei beitragen kann, bleibt allerdings abzuwarten. 
Die 19-Jährige hat nun auf jeden Fall ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung an der Backe.


Hamburg: Schwarzfahrer per Haftbefehl gesucht

Entweder ist der Mann nicht besonders schlau oder aber ihm fehlte das nötige Kleingeld. Jedenfalls wurde der 44-jährige Hamburger ohne festen Wohnsitz gestern (19.06.2013) von DB-Mitarbeitern bei einer "Schwarzfahrt" ertappt. Zur Feststellung seiner Personalien wurde die Bundespolizei hinzugezogen.
Die Polizisten stellten bei der Überprüfung des Leistungserschleichers fest, dass er mit einem U-Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war. Dem 44-Jährigen werden insgesamt 64 Straftaten, begangen zwischen September 2012 und März 2013 vorgeworfen, davon allein 60x Hausfriedensbruch in Bahnhöfen. Keine große Nummer also, käme nicht auch eine Körperverletzung sowie zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen räuberischer Erpressung und Beleidigung hinzu. Nun hat er ein weiteres Strafverfahren an der Backe und darf die nächste Zeit in der Untersuchungshaft verbringen.




Montag, 17. Juni 2013

Essen-Kray: Unbekannte schießen auf Regionalexpress

Foto: obs/Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Den Regionalexpress 10224 auf dem Weg von Münster nach Düsseldorf haben sich hirnlose Vollpfosten am gestrigen Nachmittag (16. Juni) als Zielscheibe ausgesucht.
Wahrscheinlich mit einer Luftdruckpistole bzw. einem ebensolchen Gewehr beschossen sie den Personenzug bei der Durchfahrt des Haltepunktes Essen-Kray Nord und zerstörten dabei die äußere Abteilscheibe der Doppelverglasung. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Das Projektil hinterließ ein ca. 2cm großes Loch.
Eine Fahndungsmaßnahme vor Ort blieb erfolglos. Die Bundespolizei hat deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefähr-licher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht nun nach Zeugen des Vorfalls, die im Bereich des DB Haltepunktes Essen-Kray Nord, am 16. Juni in der Zeit von 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr, verdächtige Personen beobachtet haben.
Sachdienliche Hinweise zur Tat und zu den Tätern nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Rufnummer 0800 6 888 000 sehr gern entgegen.

Freitag, 26. April 2013

Bundespolizei schnappt Automatenknackerbande

Foto: obs/Bundespolizeidirektion St. Augustin
Sankt Augustin (ots) - Die Bundespolizei hat eine bundesweit agierende Automatenknackerbande geschnappt und damit über 80 Aufbrüche von Fahrkartenautomaten aufgeklärt. Umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen führten die Bundespolizei schließlich auf die Tätergruppe, die seit November 2012 von Bonn aus in mehreren Bundesländern agierte. Der Schaden für die Deutsche Bahn AG liegt - vor allem mit Blick auf die beschädigten Automaten - im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. 

Die Bundespolizei vollstreckte gestern (25.04.2013) im Auftrag der Staatsanwaltschaft vier Haftbefehle und entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse gegen Männer im Alter von 19, 19, 34 und 50 Jahren, die sich als Haupttäter für eine Serie von Fahrkartenautomatenaufbrüchen zu verantworten haben. Darüber hinaus ermittelt die Bundespolizei gegen mindestens zehn weitere Personen, die die Täter unterstützten und hat im Zuge dieser Ermittlungen heute Morgen acht weitere Wohnungen im Raum Bonn-Rhein/Sieg durchsucht. Die Bundespolizisten stellten umfangreiches Beweismaterial wie beispielsweise einen Pkw, eine Schusswaffe, Aufbruchwerkzeug und mehrere Tausend Euro Bargeld sicher.
Die Täter hatten im vergangenen November zunächst zwei komplette Fahrkartenautomaten an den Bahnhöfen in Meckenheim und Merzenich entwendet, um sich ein genaues Bild von der Sicherheitstechnik zu machen. Daraufhin entwickelten sie eine schnelle mechanische Aufbruchmethode, die nur wenige Minuten dauerte.
Die Bande suchte in Nordhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Berlin zur Nachtzeit vorwiegend abgelegene Bahnhöfe und Haltepunkte der Deutschen Bahn AG auf, die nicht videoüberwacht sind. Dabei gingen die polizeilich bereits mehrfach wegen Eigentums- sowie auch Gewaltdelikten in Erscheinung getretenen Täter sehr konspirativ vor. 

So observierten die Täter zuvor intensiv die späteren Tatorte, um mögliche polizeiliche Überwachungsmaßnahmen zu erkennen. Auch legten sie in manchen Nächten hunderte von Autobahnkilometer zurück, um festzustellen, ob die Bundespolizei ihnen ggf. auf den Fersen ist.
Gleichwohl ist es den Ermittlern und Fahndern der Bundespolizei gelungen, die Täter nach und nach zu identifizieren und nun "beweiskräftig" zu verhaften. Dabei wurde den Tätern vor allem eine richterlich angeordnete Telefonüberwachung zum Verhängnis. Die Bande darf sich jetzt wegen schweren Bandendiebstahls, einem Verbrechenstatbestand - verantworten. Ihnen drohen Freiheitsstrafen von einem Jahr bis zu 10 Jahren. 

Die umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Bonn und Bundespolizei dauern weiter an.
ots-Originaltext:

Unbekannte zünden Streifenwagen der Bundespolizei an

Foto: obs/Bundespolizeidir. St. Augustin
Dortmund (ots) - Gestern Abend (23. April) setzten bislang unbekannte Tatverdächtige einen Streifenwagen der Bundespolizei vor der Wache am Hauptbahnhof Dortmund in Brand. Bundespolizisten konnten den Brand unter Zuhilfenahme eines Feuerlöschers löschen. Das zuständige Fachkommissariat der Polizei Dortmund nahm die Ermittlungen auf. 

Gegen 22:10 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizei fest, dass sich im hinteren Radkasten eines vor der Wache geparkten Streifenwagens, ein lichterloh brennender Pappkarton befand. Geistesgegenwärtig entfernte einer der Beamten den Pappkarton. Weil sich das Feuer bereits ausgebreitet hatte, mussten die brennenden Fahrzeugteile unter Zuhilfenahme eines Pulverfeuerlöschers gelöscht werden. Der Streifenwagen wurde durch das Feuer erheblich beschädigt und kann für Einsätze nicht mehr benutzt werden. 

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach etwaigen Tatverdächtigen verlief negativ. Der am Fahrzeug entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen des Vorfalls können ihre Beobachtungen unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 melden.
ots-Originaltext:

Mittwoch, 3. April 2013

Dortmund: „Musketier“ vor dem Hauptbahnhof entwaffnet

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Foto: obs/Bundespolizeidir. Sankt Augustin
Ein alkoholisch stark berauschter Mann aus Dortmund führte gestern Nachmittag (02. April), für jedermann gut sichtbar, einen 95 cm langen Degen auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs spazieren. Um eine potentielle Gefahrenquelle auszuschalten, stellten Bundespolizisten die Waffe zunächst sicher und nahmen den 31-jährigen Polen mit auf die Wache. Ein dort durchgeführter Alco-Test ergab einen stolzen Wert von 2,3 Promille.
Laut Gesetz darf eine solche Waffe nur in einem geschlossenen Behältnis mitgeführt werden und deshalb wurde gegen den „Fechtmeister“ ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann, natürlich ohne seinen Degen, wieder von dannen ziehen. Den wollte er am folgenden Tag vorschriftsmäßig abholen.
Heute Morgen erschien der „Musketier“ tatsächlich mit einem verschließbaren Behältnis auf der Wache. Seinen Degen durfte er aber trotzdem nicht mitnehmen, da dem 31-Jährigen immer noch eine deutlich wahrnehmbare „Fahne“ voran flatterte.
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Dortmund: Bundespolizei nimmt Gewaltverbrecher im Hauptbahnhof fest

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Da er offensichtlich sein Fahrgeld nicht entrichtet hatte, wurde gestern Abend (02. April) ein ein 22-jähriger polnischer Staatsangehöriger durch Beamte der Bundespolizei überprüft und staunte nicht schlecht, als seine Handgelenke plötzlich von zarten Stahlmanschetten verziert wurden.
Wie sich herausstellte, wurde der Gewalttäter mit internationalem Haftbefehl gesucht, weil er in Polen bereits mehrfach durch seine Brutalität aufgefallen war. So hatte er unter anderem bei einem Einbruch in einen Lebensmittelmarkt einer Person schwerste Kopfverletzungen zugefügt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Brutalo dem Polizeigewahrsam Dortmund zugeführt. Hier wird er nun die Entscheidung des zuständigen Amtsrichters hinsichtlich seiner Auslieferung an Polen abwarten müssen.
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Sonntag, 6. Januar 2013

Güstrow-Laage: Gemeinsamer Einsatz von Landes- und Bundespolizei verhinderte "Brückensprung"

Güstrow-Laage (ots) - Ein 30-jähriger Mann wollte sich am Samstag (05.01.2013) gegen 12:30 Uhr im Bereich der Ortslage Diekhof (Bahnstrecke Laage - Plaaz) in suizidaler Absicht von einer Brücke auf die dortigen Bahngleise springen. Es kamen Kräfte der PI Güstrow und der BPOLI Rostock zum Einsatz. Eine Beamtin der PI Güstrow konnte den Mann in ein Gespräch verwickeln und durch diese Ablenkung gelang es den anderen Einsatzkräften von Bundes- und Landespolizei, den Mann zu erfassen und wieder über die Absperrung zu ziehen. Der Mann wurde in das Krankenhaus Güstrow eingeliefert. Für den Zugverkehr kam es durch diesen Einsatz zu keinen Störungen, da in diesem Zeitraum auf dieser Strecke kein Zug fuhr.

Rostock: Mann drohte im Zug mit einer Softairwaffe

Rostock - Güstrow (ots) - In einem Regionalexpress auf der Fahrt von Güstrow nach Rostock am Samstagabend (05.01.2013) gegen 19:40 Uhr bedrohte ein angetrunkener 20-jähriger Mann aus Güstrow mit einem pistolenähnlichen Gegenstand andere Reisende und zwei Mitarbeiterinnen der Bahnsicherheit. Die Bundespolizeibeamten nahmen die Person beim Halt des Zuges in Rostock fest und es wurde eine Softairwaffe, die augenscheinlich wie eine Pistole aussah, bei dem Mann aufgefunden. Während der Festnahme versuchte er, die Beamten zu schlagen und zu treten, so dass die Handfessel angelegt werden musste. Die Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,87 Promille. Dem 20-Jährigen droht nun ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Hamburg: Gefährliche Körperverletzung im S-Bahnhaltepunkt Hammerbrook

Hamburg (ots) - Bundespolizisten nahmen am 06.01.2013 gegen 02.30 Uhr einen Mann (33) nach einer gefährlichen Körperverletzung im S-Bahnhaltepunkt Hamburg-Hammerbrook vorläufig fest. 

Nach erstem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg attackierte der Beschuldigte zuvor einen Fahrgast (51) in einer fahrenden S-Bahn der Linie S 3 auf der Fahrt vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Neugraben. Im weiteren Verlauf verletzte der Mann zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter in der S-Bahnstation Hammerbrook durch Tritte und Schläge. Nach ersten Zeugenaussagen hetzte der Beschuldigte seinen Hund (Rottweiler-Mischling) auf einen DB-Mitarbeiter. Die Geschädigten (m. 34,57) wurden mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. 

Montag, 3. Dezember 2012

Bundespolizei: 21-Jähriger bedroht Reisegruppe mit Schreckschusswaffe

Löbau (ots) - Am 30.11.2012 gegen 15:30 Uhr dokumentierte eine Streife der BPOLI EBB in der Bahnhofshalle des Bahnhofes Löbau gerade einen Vorgang, als sie einen schussartigen Knall aus dem Gleisbereich vernahmen. Die Beamten eilten sofort auf den Bahnsteig und konnten auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig eine Person erkennen, welche einen pistolenähnlichen Gegenstand auf 3 Personen richtete. Die Beamten schritten sofort ein. Der 21-jährige Deutsche legte die offensichtliche Waffe auch unverzüglich nieder und leistete keinen Wider-stand.
Nach erster Begutachtung der Waffe stellte sich diese als Schreckschusswaffe mit entsprechendem Prüfzeichen heraus. Der Mann hatte dafür den erforderlichen "Kleinen Waffenschein". Die Person wurde vor Ort nach weiteren Waffen durchsucht. Am Gürtel trug der Mann noch ein Magazin mit Munition für die Schreckschusswaffe.
Der Schütze wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die Waffe, die Munition und der "Kleine Waffenschein" wurden als Beweismittel sichergestellt und eingezogen. Im Rahmen einer Hausdurchsuchung, welcher der Beschuldigte freiwillig zustimmte, konnten neben dem Tresor zur Aufbewahrung der sichergestellten Pistole noch -25- Schuss Schreckschussmunition 9mm und -7- Hülsen der gleichen Art festgestellt werden, des Weiteren wurden diverse Waffen, -3- Langwaffen und -2- Pistolen sowie Zubehör aufgefunden. Diese Waffen wurden zunächst wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz auf Grund fehlender Prüfzeichen sichergestellt und eingezogen. Der 21-Jährige aus Ebersbach wurde nach Prüfung der Gesamtumstände und davon ausgehend, dass er keine weiteren Waffen in seinem Zugriff hat und somit keine Wiederholungsgefahr besteht, entlassen.
Nach einer Ersteinschätzung haben sich die Verstöße gegen das Waffengesetz allerdings nicht bestätigt. Die Waffen besitzen eine Geschossenergie von unter 0,5 Joule.
Nach ersten Ermittlungen handelte es sich bei der Auseinandersetzung scheinbar um eine Rivalität aus der Vergangenheit zwischen dem Schützen und einem Mann aus der bedrohten Gruppe.

Bundespolizei: Versuchte Gefangenenbefreiung im Hauptbahnhof Dortmund

Dortmund - Recklinghausen (ots) - Zu einer versuchten Gefangenenbefreiung kam es am frühen Sonntagmorgen (02. Dezember) im Hauptbahnhof Dortmund. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen nahmen Bundespolizisten einen Tatverdächtigen mit zur Wache. Ein ebenfalls an der Schlägerei beteiligter Mann versuchte den Festgenommenen zu befreien. Die Bundespolizei musste Pfefferspray einsetzten um den Angriff abzuwehren.
Durch die Deutsche Bahn wurde die Bundespolizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass es in der Haupthalle des Hauptbahnhofs Dortmund zu einer Schlägerei zwischen fünf Personen gekommen sei. Unter anderem soll eine Frau geschlagen worden sein. Einsatzkräfte der Bundespolizei gelang es, mit Unterstützung eines Diensthundes, die wild aufeinander prügelnden Personen zu trennen.
Nach ersten Zeugenaussagen wurde ein 27 Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt und aufgefordert die Beamten, zwecks Sachverhaltsklärung, zur Wache zu begleiten. Auf dem Weg zur Wache leistete der Recklinghäuser Widerstand und versuchte die Beamten mit Schlägen und Tritten zu verletzen, um sich so der Mitnahme zu entziehen. Die heftige Gegenwehr des Mannes wurde unter Einsatz von Pfefferspray unterbunden.
Noch bevor das Bundespolizeirevier erreicht wurde, versuchte dann ein 20 jähriger dominikanischer Staatsangehöriger, den festgenommenen zu befreien. Hierbei wollte der Mann die Beamten schlagen und treten. Bei dem Mann handelte es sich ebenfalls um einen Beteiligten der Schläger im Hauptbahnhof. Der Angriff wurde abgewehrt und die Person wurde ebenfalls zur Dienststelle geführt. Auf der Wache beleidigten die beiden wegen diverser Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikten bereits polizeibekannten Männern, die eingesetzten Beamten dann noch auf das Übelste.
Worum es bei der Schlägerei im Hauptbahnhof ging, müssen nun Ermittlungen ergeben. Im Hauptbahnhof wurden Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras gesichert.
Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Zusätzlich wurde der 20 Jährige Recklinghäuser wegen versuchter Gefangenenbefreiung beanzeigt.
Durch die Gewaltanwendung der beiden Tatverdächtigen erlitt ein Bundespolizist eine Verletzung an der Hand. 


Bundespolizei: Nach Kopfstoß mit Bierflasche zurückgeschlagen

Dortmund - Witten - Bochum (ots) - Am frühren Sonntagmorgen (02. Dezember) kam es nach einer verbalen Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung in dessen Verlauf ein 21 jähriger Wittener einem 28 jährigen Bochumer eine Flasche Bier an den Kopf schlug.
Sonntagmorgen wurde die Bundespolizei über eine Schlägerei auf dem Bahnsteig Gleis 3/4 informiert. Daraufhin begaben sich Einsatzkräfte der Bundespolizei zum Bahnsteig wo sie auf einen 28 jährigen Mann trafen, welcher an der rechten Augenbraue eine Verletzung aufwies.
Der Bochumer erklärte den Beamten, dass er von einer unbekannten Person mit einer Bierflache geschlagen wurde. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnte ein 21 jähriger Mann vor dem Hauptbahnhof gestellt werden. Bei einer Gegenüberstellung konnte der 28 Jährige den Wittener als den Mann identifizieren, welcher ihn mit einer Bierflasche geschlagen hatte.
Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 21 Jährige Mann aus Witten, von dem Bochumer einen Kopfstoß erhalten hatte. Von wem die Körperverletzung ausging, konnte auch nach umfangreichen Zeugenbefragungen nicht abschließend geklärt werden.
Beide Kontrahenten standen unter dem Einfluss von Alkohol. Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. 


Dienstag, 11. September 2012

Neues von der Bundespolizei (3)

Metalldiebe beschäftigen die Bundespolizei in nicht unerheblichem Maße. 

So ermittelt zum Beispiel die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gegen bislang unbekannte Kabeldiebe, die an der Bahnstrecke zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt Süd insgesamt 264 Erdungskabel von Schallschutzwänden und Brücken geklaut und dadurch einen Schaden von ungefähr 5000 Euro angerichtet haben.
Für ihre Ermittlungen sucht die Bundespolizei noch Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 069/3400 6953 melden können.

Kupfer im Wert von 12.000 Euro haben Unbekannte aus einem Container, der an einem Stellwerk in Recklinghausen abgestellt war, entwendet. Es handelte sich dabei um alte, von Bahnmitarbeitern abgebaute Einspeiseleitungen. Die von den Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG gerufenen Bundespolizisten konnten Spuren an dem Container feststellen, die jedoch keine konkreten Ergebnisse lieferten. Deshalb sucht die Bundespolizeiinspektion Dortmund nun Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der 2 Tonnen Kupfer geben können bzw. den Abtransport der Beute beobachtet haben. Hierfür steht die kostenfreie Servicenummer 0800 6 888 000 zu Verfügung.

Montag, 3. September 2012

Neues von der Bundespolizei (2)

Kontrollboot der Bundespolizei an der
havarierten Segelyacht, deren Mast gebrochen ist.
Bild: obs/Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt (Pressemappe)
Auch zu Wasser ist die Bundespolizei aktiv und erwies sich am Sonntag Morgen gegenüber einem schwedischen Segler als Helfer. Gegen 06.40 Uhr setzte der Schwede einen Funkspruch mit dem Inhalt ab, dass der Mast seiner Segelyacht "Mona" gebrochen sei und er nun 41 km nord- östlich von Sassnitz manövrierunfähig in der Ostsee treibe. Das Einsatzschiff der Bundespolizei BP26 "Eschwege" fing den Funkspruch auf, ortete die Yacht mittels Funkpeilung, nahm den allein reisenden Skipper an Bord und brachte ihn zur medizinischen Versorgung zum Rettungsdienst nach Sassnitz. Um die Segelyacht kümmerte sich die Besatzung des Seenotkreuzer "Harro Koebke" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie nahm das Boot an den Haken und schleppte es ebenfalls in den Sassnitzer Hafen.

Mittwoch, 29. August 2012

Neues von der Bundespolizei

Heute am frühen Morgen gegen 6:30 Uhr haben Bundespolizisten der Inspektion Angermünde auf der Bundesstraße 1 nach kurzer Verfolgungsfahrt einen VW Touran, der äußerst rücksichtslos und mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bundesgrenze raste, stoppen können.
Der Fahrer sprang aus dem VW und versuchte, den Streifenbeamten zu Fuß zu entkommen. Die waren jedoch schneller und obwohl einer der Polizisten stürzte und sich dabei leicht verletzte, konnte der 19-jährige Pole festgenommen werden.
Bei der Überprüfung des VWs stellte sich heraus, dass der Wagen mit Kennzeichen PM gestohlen wurde. Die weiteren Ermittlungen führt die Landespolizei Brandenburg.