Freitag, 31. August 2012

Na sowas!


Meschede-Enkhausen (ots) - Zwei Angler aus Rüthen stellten am Donnerstag Abend, 30.08.12, gegen 20.00 Uhr ihr Fahrzeug beim Parkplatz "Geisterhagen" am Hennesee ab und begaben sich zum Seeufer, um zu angeln. Als sie gegen 00:30 Uhr zurückkehrten, fanden sie ihr Fahrzeug auf vier Bausteinen aufgebockt vor. Unbekannte Täter hatten die Gelegenheit genutzt, unbeobachtet alle 4 Räder abzumon tieren und zu stehlen. Erbeutet wurden vier Reifen auf Alu – Mehrspeichenfelgen im Wert von ca. 4000 Euro. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Meschede unter 0291-90200 entgegen.

Fahrten unter Drogeneinfluss

Wer meint, mit Alkohol oder Drogen zugedröhnt am Straßenverkehr teilnehmen zu müssen, wird in zunächst von der Polizei, später auch von den Gerichten, eines Besseren belehrt.

Donnerstag, 30. August 2012

Rund um's Rad

Nicht von ungefähr gilt Münster mit einem Fahrradanteil von mehr als 35 Prozent am Gesamtverkehrs-aufkommen als die Fahrradhauptstadt Deutschlands, steigen die Münsteraner nach Angabe des ADFC doch täglich 374 528 Mal aufs Rad.

So auch der 21-jährige Radler, der am Mittwoch Abend (29.08.2012) gegen 23:30 Uhr nach eigenen Angaben einem entgegenkommenden Radfahrer ausweichen musste, dabei die Kontrolle über seinen Drahtesel verlor und gegen ein parkendes Auto prallte. Zu seinem Glück blieb er unverletzt und auch der Sachschaden von 150,- Euro hielt sich in Grenzen. Pech dagegen war, dass die Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme die Fahne des Mannes rochen und ihn zu einer Blutentnahme auf die Wache einluden.

Flug nach Barcelona gestrichen

Der Flug nach Barcelona wurde am gestrigen Nachmittag für einen 21-jährigen Mann gecancelt. Beim Boarding benutzte er am Check-In Schalter im Flughafen Dortmund einen gambischen Reisepass, der offensichtlich nicht seine Identität beurkundete. Die Angestellte wollte den Sachverhalt durch die Bundespolizei klären lassen, der Mann dagegen wollte nicht warten und suchte das Weite. Das hatte er dann aber wohl schnell gefunden, denn die Bundespolizisten konnten ihn im Rahmen einer Nahbereichsfahndung an einer Bushaltestelle ausmachen. Bei der Personenüberprüfung zeigte er den Beamten ebenfalls den gambischen Pass und auch sie konnten keine Ähnlichkeiten zwischen dem Mann und dem Passfoto feststellen. Also durfte der verhinderte Fugreisende mit auf die Wache am Flughafen. Dort konnte seine wirkliche Identität festgestellt werden. Den Beamten erzählte er, Reisepass und Flugticket in der Dortmunder Innenstadt gefunden zu haben. Ihm steht nun ein von der Dortmunder Kripo geführtes Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren bevor.

Geldautomat gesprengt

Gesprengter Geldautomat
Bild: obs/Polizeidirektion Göttingen
In den frühen Morgenstunden zum heutigen Donnerstag haben bislang unbekannte Täter auf dem Kaufpark-Gelände in Göttingen einen Geldautomaten in die Luft gesprengt. Das sich in unmittelbarer Nähe zu einer Bushaltestelle befindliche Gerät wurde dabei vollständig zerstört, Trümmerteile landeten 30 Meter entfernt auf dem Gehsteig und der Fahrbahn. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die „Sprengstoffexperten“ richteten zwar den Angaben des betroffenen Geldinstituts zufolge einen gewaltigen Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro an, den Tresor allerdings konnten sie nicht knacken und so mussten sie sich wohl oder übel ohne Beute vom Tatort entfernen.
Ob die Burschen knapp zwei Stunden vorher auch den Geldautomaten im rund 70 Kilometer entfernten Sollstedt hochgejagt haben, ist noch nicht geklärt. 

Mittwoch, 29. August 2012

Neues von der Bundespolizei

Heute am frühen Morgen gegen 6:30 Uhr haben Bundespolizisten der Inspektion Angermünde auf der Bundesstraße 1 nach kurzer Verfolgungsfahrt einen VW Touran, der äußerst rücksichtslos und mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bundesgrenze raste, stoppen können.
Der Fahrer sprang aus dem VW und versuchte, den Streifenbeamten zu Fuß zu entkommen. Die waren jedoch schneller und obwohl einer der Polizisten stürzte und sich dabei leicht verletzte, konnte der 19-jährige Pole festgenommen werden.
Bei der Überprüfung des VWs stellte sich heraus, dass der Wagen mit Kennzeichen PM gestohlen wurde. Die weiteren Ermittlungen führt die Landespolizei Brandenburg.

Dienstag, 28. August 2012

Massenschlägerei in Gelsenkirchen

Wenn man mal etwas aufmerksamer die Presseberichte liest, könnte man auf die Idee kommen, dass es anscheinend in Mode gekommen ist, Familienstreitigkeiten in Massenschlägereien auszutragen. Denn schon wieder, diesmal in der Altstadt von Gelsenkirchen, haben sich Angehörige zweier libanesischer Großfamilien in die Wolle gekriegt. Allerdings waren es hier nicht wie in Altenessen mehrere dutzend Personen, die zunächst am Donnerstag Abend und dann auch noch am frühen Freitag Nachmittag der vergangenen Woche umfangreiche Polizeikräfte – darunter auch Beamte aus den angrenzenden Städten – auf Trab hielten, sondern ganz bescheiden gerade mal zwanzig Leute, die sich an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligt hatten.

Räuber unterwegs

In Hagen-Allendorf hat ein mit dunkler Baseballmütze und Sonnenbrille getarnter Mann heute Morgen eine Sparkassenfiliale ausgeräubert. Er überredete die Mitarbeiter des Kreditinstituts mit Hilfe einer vorgehaltenen Pistole, ihm das Bargeld auszuhändigen, verstaute es dann in einer Plastiktüte, stürmte aus dem Gebäude und machte sich per pedes auf den Fluchtweg. Von dem 185 cm großen und ca. 20-25 Jahre alten Bankräuber fehlt noch jede Spur.

Selbstmord hinter dem Steuer

Das schwer beschädigte Fahrzeug
Bild: obs/Polizei Mettmann
Am gestrigen Montagabend (27.08.2012) hatte ein 41-jähriger Ratinger seine 42-jährige Freundin und deren 21-jährige Tochter massiv bedroht, angegriffen und dabei leicht verletzt. Als es der Frau gelang, die Polizei zu verständigen, flüchtete der gewaltbereite und polizeibekannte Mann. Eine Fahndung wurde umgehend eingeleitet und tatsächlich wurde der Gesuchte gegen 00:05 am Dienstag, knappe 3 Stunden nach dem Vorfall häuslicher Gewalt, von einer Streifenwagenbesatzung entdeckt. Er war in einem geliehenen silbernen Opel Astra Kombi mit normaler Geschwindigkeit unterwegs. Auf die Anhaltezeichen der Streife reagierte er nicht. Nach wenigen Metern kam der Kombi nach links von der Fahrbahn ab, querte einen Gehweg, durchbrach einen Grünstreifen, prallte frontal und ungebremst gegen eine Betonmauer und kam so schwer beschädigt zum Stehen. Der angeschnallte 41-Jährige saß leblos hinter dem Steuer des Astras. Bei der ärztlichen Erstversorgung konnte dann der plötzliche Kontrollverlust des Kombifahrers geklärt werden. Der Mann wies eine Schussverletzung auf, die er sich offenbar selber während der Fahrt mit einer der zwei in dem Wagen gefundenen Schusswaffen zugefügt hatte und an der er auch später in einer Düsseldorfer Unfallklinik verstarb.

Quelle: presseportal.de

Montag, 27. August 2012

Lebensmüder Mann auf der Couch eingeschlafen

In Hamm sorgte ein 33-Jähriger Mann in der Nacht zum heutigen Montag für Aufregung. Gegen 01:30 Uhr alarmierte seine Lebensgefährtin die Polizei und gab an, dass sich ihr Partner umbringen wolle. Naturgemäß nimmt die Polizei solche Anrufe sehr ernst und kurze Zeit später waren Sicherheits- und Rettungskräfte vor Ort. Da der Mann wohl drohte, im Falle eines Zugriffs durch die Polizei auch noch andere Menschen auf seine letzte Reise mitnehmen zu wollen, sah sich die Einsatzleitung gezwungen, das gesamte Haus zu evakuieren. Die 18 Mitbewohner des unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehenden Mannes wurden in den Räumen der nahegelegenen Freiwilligen Feuerwehr untergebracht. Nachdem die Aktion abgeschlossen war, verschafften sich Beamte eines angeforderten Sondereinsatzkommandos mittels Schlüssel Zugang zur Wohnung. Dem Lebensmüden war es wohl zwischenzeitig langweilig geworden, denn das SEK fand den polizeibekannten Mann schlafend auf der Couch vor. In der Wohnung wurden zwei Gaswaffen, zwei Messer und ein Nun-Chaku sichergestellt, der Mann wurde in die Psychiatrie eingeliefert und muss nun auf eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefasst sein. Nach gut 3 Stunden, so gegen 4:37 Uhr war der Einsatz beendet und die Bewohner des Hauses durften zurück in ihre Wohnungen.