Mittwoch, 15. Mai 2013

Hamburg: 25-Jähriger durch Schüsse verletzt

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Hamburg (ots) - Tatzeit: 15.05.2013, 01:05 Uhr Tatort: Hmb.-Lurup, Lüdersring
Ein unbekannter Täter gab mindestens fünf Schüsse auf einen 25-Jährigen ab und flüchtete. Das Opfer kam mit Verletzungen am Bein ins Krankenhaus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Der 25-Jährige wollte die Haustür zu dem Mehrfamilienhaus öffnen, als er hinter sich eine Person hörte. Unmittelbar danach fielen Schüsse und das Opfer versuchte, sich in den Hausflur zu retten. Der 25-Jährige erlitt drei Schussverletzungen in der Wade. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Er soll Jeans getragen haben, Sportschuhe und eine beige Mütze. Näheres ist nicht bekannt.
Die eingesetzten Polizeibeamten stellten mehrere Projektile am Tatort sicher. Die Tatwaffe wurde nicht gefunden. Die Hintergründe für die Tat sind unklar.
Die Beamten der Mordkommission bitten Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können, sich beim Kriminaldauerdienst, Tel. 4286-56789 zu melden.
Die Ermittlungen dauern an.
ots-Originaltext: Polizei Hamburg
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Darmstadt: Ein Alibi für Schuhe

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Nachtigall, ick hör dir trapsen – das hätte sich wohl ein Berliner Polizist gedacht, wenn – wie heute Morgen kurz nach Mitternacht in Darmstadt – ein männlicher Anrufer den Verlust seiner Laufschuhe melden würde. Dabei wollte der Läufer keinesfalls den Diebstahl seiner wohl aus geruchstechnischen Gründen vor der Wohnungstür geparkten Sportgeräte anzeigen, sondern dem bereits mit Löchern am großen Zeh versehenen Modell Asics der Größe 44/45 vielmehr ein Alibi geben. Für den Fall, dass seine Schuhe mit einer Straftat in Verbindung gebracht werden könnten, wollte er den Verlust vorab aktenkundig machen. Der Anrufer, der eigenen Angaben zufolge schon reichlich „Mist gebaut“ hat, schien offenkundig zu wissen, wovon er sprach. Nun ja, Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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Polizeidirektion Flensburg

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In einer Wohnung in Flensburg-Mürwik hat sich am gestrigen Dienstagabend (14.05.13) gegen 23:45 Uhr zum wiederholten Male ein alkoholisiertes Rentnerehepaar ordentlich gezofft. Die zunächst verbal geführte Auseinandersetzung artete letztendlich in Handgreiflichkeiten aus, bei der die 62-jährige Ehefrau verletzt wurde. Eine Versorgung durch den Notarzt lehnte sie jedoch ab. Über den Notruf alarmiert, begaben sich Beamte des 1. Polizeireviers zum Ort des Geschehens.
Auf den 60-jährigen machten die Polizisten aber keinen allzu großen Eindruck; er blieb auch weiterhin äußerst aggressiv und stimmungsschwankend. Einem gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis kam der Randalierer zwar zunächst nach, erschien aber kurz darauf erneut vor der Wohnungstür. Dass er sich nur seine Zahnbürste holen wollte, schienen die Freunde und Helfer nicht anzunehmen und deshalb luden sie den Rentner zu sich auf die Wache ein.
Auf dem Weg dorthin war er immer noch auf Krawall gebürstet, so dass sich die Ordnungshüter genötigt sahen, ihm silberne Armreifen anzulegen.
Im Polizeigewahrsam angekommen, wurde ihm per Wegweisungsverfügung die Rückkehr in seine Wohnung für 14 Tage verboten. Außerdem hat er sich eine Strafanzeige wegen Körperverletzung eingehandelt.

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Freudenberg : Schnitzel für 10.000 Euro gebraten.

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Mal eben ein Schnitzel in die Pfanne hauen; für die Profis am Herd kein sonderliches Problem, für einen 19-jährigen Mann aus Freudenberg-Büschergrund schon.
Bei seinem Versuch, ein Schnitzel goldbraun und knusprig zu braten, hätte er beinahe die ganze Wohnung abgefackelt. Seinen eigenen Angaben zufolge hatte er eine anständige Portion Butter in die Pfanne gegeben, anschließend aber den Herd abgestellt. Trotzdem hätte sich das Fett in der Pfanne entzündet und die Flammen im weiteren Verlauf auf die Abzugshaube übergegriffen. Als der junge Mann den Brand bemerkte, brachte er zunächst seine Freundin, anschließend seinen sich im Erdgeschoss aufhaltenden Großvater in Sicherheit. Dann alarmierte er die Freudenberger Feuerwehr, die die Flammen – bevor sie sich weiter ausbreiten konnten – rechtzeitig löschte. Der verhinderte Amateurkoch wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.
Hätte der junge Mann mit Freundin und Opa auswärts gegessen, hätte er viel Geld sparen können, aber wie sagt man so schön? Hätte, hätte, Fahrradkette.

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Wolfsburg: Waschanlage verwüstet

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Es war ca. 14.45 Uhr, als ein 75 Jahre alter Mann am gestrigen Nachmittag seinen schwarzen Daimler Benz in die Waschanlage einer Tankstelle in der Berliner Heerstraße fuhr und dort ein Bild der Verwüstung hinterließ.
Der Cremlinger bemerkte nämlich, dass er sein Fahrzeug zu nah an der Führungsschiene geparkt hatte und beschloss, diese Fehlstellung zu korrigieren. Die Fahrertür leicht geöffnet,startete er den Motor und begann mit seiner Korrekturfahrt. Irgendwie muss dem Mann dabei aber wohl ein Fehler unterlaufen sein, denn der Daimler schoss plötzlich rückwärts aus der Waschanlage heraus, wodurch die Fahrertür vollständig aufschwang und gegen den Schaltkasten und die Torschiene prallte. Erst ein Unterstand, den der Wagen mit dem Heck dermaßen rammte, dass sich das seine Blechwand und das dort gelagerte Gut total verschob, brachte das Gefährt des 75-Jährigen zum Stehen. Durch den Aufprall wurde ein dahinter angebrachter Holzzaun ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und benachbarte Betonpalisaden aus ihrer Verankerung gerissen. Das Auto war aufgrund seiner Beschädigungen nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Nach vorsichtigen Schätzungen beläuft ich der Gesamtschaden auf 10.000 €

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Dienstag, 14. Mai 2013

Dortmund: Einbruch angezeigt, Führerschein weg !

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Heute Nachmittag gegen 15:20 Uhr erschien ein 56-jähriger Dortmunder auf der Polizeiwache in Dortmund-Huckarde, um dort einen Einbruch in sein Wohnmobil anzuzeigen.
Ein Beamter nahm daraufhin die Angaben des Mannes auf und fragte unter anderem auch, ob er sein Wohnmobil zwecks Inaugenscheinnahme mitgebracht hätte. Dies bejaht der Anzeigenerstatter.
Nicht ohne Grund fragte der Beamte ein zweites Mal nach und die Eindringlichkeit in der Stimme des Freundes und Helfers hätte den Dortmunder eigentlich stutzig machen müssen; stattdessen bejahte der aber die Frage erneut.
Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung des Polizisten und eine Blutprobe wurde entnommen. Völlig verdutzt gab der 56-Jährige freiwillig sowohl den Führerschein als auch die Fahrzeug-schlüssel ab und verließ in gar nicht freudiger Erwartung auf baldige Post von der Staatsanwaltschaft die Wache.
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Bremen: Polizei warnt vor Antanz-Diebstahl

 
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Bremen (ots) -
Ort: Bremen / Innenstadt, Hansestraße
Zeit: 12.05.13, 05.15 Uhr

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Bremer Innenstadt in der Hansestraße zu einer bereits mehrfach aufgetretenen neuen Vorgehensweise von Taschendieben. Die Polizei warnt vor dieser neuen Masche!
Ein junger Mann, der sich schon stark alkoholisiert auf dem Weg nach Hause befand, wurde durch einen Unbekannten gezielt "angetanzt". Der Täter kam direkt auf den augenscheinlich schon ziemlich desorientiertwirkenden Mann zugelaufen, tanzte eine gewisse Zeit um ihn herum, was diesen immer mehr verwirrte. Anschließend entfernte er sich, ohne ein Wort mit dem Zurückgelassenen gewechselt zu haben. Als der "Angetanzte" kurz darauf auf seinem Handy nach der Uhrzeit schauen wollte, stellte er fest, dass sich das Handy nicht mehr in seiner vorderen rechten Hosentasche befand. Da der Betroffene zu keinem Zeitpunkt eine körperliche Berührung seines Gegenübers wahrgenommen hatte, besprach er die Vorkommnisse zunächst mit einem Freund. Erst
zu einem späteren Zeitpunkt, erstattete er eine Anzeige.

Solche und ähnliche Fälle wiederholen sich in der letzten Zeit, speziell an den Wochenenden. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Aus diesem Grund weist die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, nach einer fröhlichen Partynacht, nicht allzu unbedarft mit scheinbar freundlich wirkenden Unbekannten umzugehen.
Wahren Sie lieber immer einen gewissen Abstand und achten Sie nach Möglichkeit auch auf die direkt am Körper aufbewahrten Wertgegenstände!

Kommt es dennoch zu einer Straftat oder bemerken Sie etwas Verdächtiges, scheuen Sie sich nicht sofort über den Notruf Kontakt zur Polizei aufzunehmen!
Die Wahrscheinlichkeit, einen mutmaßlichen Tatverdächtigen zu ermitteln, ist dann immer noch erfolgversprechender!

OTS-Originaltext: Polizei Bremen

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Bielefeld: Bande junger Ladendiebe gefasst

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Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld Mitte - Am Montag, 13.05.2103, konnte eine Bande junger Ladendiebe dingfest gemacht werden. Gegen 14 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv drei Jugendliche bei einem Ladendiebstahl in einer Drogerie an der Bahnhofstraße. Die drei jungen Bielefelder im Alter von 15 und 16 Jahren, die noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten sind, gaben den Diebstahl von mehreren Parfums zu. Der Detektiv konnte den drei Dieben anhand von Videoaufzeichnungen auch noch einen Ladendiebstahl kurz vorher in einem Elektronikmarkt an der Stresemannstraße vorwerfen. Hier war ein Mobiltelefon entwendet worden. Ermittlungen ergaben, dass in die Diebstähle auch noch drei weitere Mittäter involviert waren, die das Diebesgut entgegen nehmen sollten. Ein Team der Stadtwache traf die drei jungen Bielefelder Mittäter im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, die alle, teils erheblich, polizeilich in Erscheinung getreten sind, an der Paulusstraße an. Bei dem 16-Jährigen wurden das zuvor entwendete Mobiltelefon und ein Parfum aufgefunden. Er räumte eine Beteiligung ein. Die beiden anderen Mittäter stritten eine Beteiligung ab. Bei dem 20-Jährigen wurde bei der Durchsuchung Marihuana aufgefunden. Gegen alle sechs wurde Strafanzeige wegen Ladendiebstahls erstattet, gegen den 20-Jährigen wurde gesondert Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden alle entlassen.
OTS-Originaltext: Polizei Bielefeld
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Die Polizei droht, Verlierer des demografischen Wandels zu werden

Berlin (ots) - Auswirkungen für die Innere Sicherheit Deutschlands katastrophal
Die deutsche Bevölkerung wird immer weniger und dabei immer älter. Die Wirtschaft schlägt Alarm, weil sie nicht mehr genügend Arbeitskräfte findet.
Auch der Polizei brechen massiv die Bewerberzahlen weg. Dadurch drohen katastrophale Folgen für die Innere Sicherheit Deutschlands.
Beim heutigen Demografiegipfel in Berlin wird die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels geben und konkrete Maßnahmen zum Gegensteuern benennen müssen.
Die meisten Kriminalpolizeien in den Ländern sind heute schon hoffnungslos überaltert. Der Fachverstand wird damit in kürzester Zeit verschwinden. Diese riesigen Lücken, allein in Nordrhein-Westfalen werden in den nächsten 5 Jahren mehrere Tausend Kriminalbeamte in den Ruhestand gehen, müssen durch gut ausgebildete junge Menschen gefüllt werden.
"An der Frage, ob der Öffentliche Dienst in der Lage sein wird, sich im Wettstreit mit der Privatwirtschaft um die jungen klugen Köpfe durchzusetzen - also genau dem Personal, das für die Entwicklung einer modernen Polizei unverzichtbar ist - wird sich entscheiden, wie sicher unser Land in der Zukunft sein wird", beschreibt der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz die dramatische Situation.
Von Polizistinnen und Polizisten ständig Gehaltseinbußen zur Finanzhaushaltskonsolidierung abzuverlangen, wird von jungen Leute ganz sicher nicht als Attraktivitätssteigerung des Polizeiberufes gesehen.
Das Problem der einbrechenden Bewerberzahlen ist weitergehender. Ohne externes Expertenwissen kann heutzutage keine Polizei mehr erfolgreich arbeiten. Wir benötigen das Wissen von Bilanzbuchhaltern, Betriebswirten, Wissenschaftlern. Informatikern und vielen mehr.
Die Polizei steht auch bei der Gewinnung externen Fachpersonals in ständiger Konkurrenz zum freien Markt. Außer einer angemessenen Verbesserung der Einkommen müssen schnellstmöglich weitere Lösungsmöglichkeiten wie z. B. Sonderlaufbahnen für Experten in der Kriminalitätsbekämpfung geschaffen werden.
Quelle:

Solingen: Busfahrer mit Teppichmesser bedroht

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Gestern Nachmittag gegen 15:10 Uhr, also am hellichten Tag, bedrohten zwei Südländer in Solingen einen Busfahrer der Linie 284 mit einem Teppichmesser und nötigten ihn so zu einem Zwangsstopp in Nähe der Haltestelle «Rolandstraße».
Da für die «Margaretenstraße» die Haltewunschtaste nicht betätigt wurde und dort auch keine Fahrgäste warteten, fuhr der 44-Jährige dort vorbei; sehr zum Missfallen der beiden Männer. Sie kamen nach vorne und verlangten von dem Fahrer, sofort anzuhalten.
Als dieser ihnen erklärte, der Forderung nicht nachkommen zu können, beleidigten und bedrohten sie ihn. Mit dem Teppichmesser in der Hand verfügten die beiden kriminellen Subjekte letztlich doch über das stärkere Argument. Der Fahrer hielt den Bus an, das Duo stieg aus und verschwand in Richtung Erbenhäuschen. Folgende Beschreibung der beiden „Fahrgäste“ liegt vor:
Ca. 35 Jahre alt und etwa 175 cm groß, einer von dünner Statur, der andere dicklicher. Sie hatten Kappen mit Italienfahne auf und führten Rucksäcke mit.
Sachdienliche Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 33 in Solingen unter der Rufnummer 0202/284-0 gern entgegen.
Quelle: Polizei Wuppertal

Nachtrag  17.05.2013
Der Kriminalpolizei gelang es inzwischen, aufgrund von Zeugenaussagen und Videoauswertungen ein Bruderpaar im Alter von 37 und 42 Jahren aus Solingen zu ermitteln und am heutigen Freitag vorläufig festzunehmen. Der polizeibekannte Jüngere gab zu, den Busfahrer mit seinem Arbeitsmesser bedroht zu haben, sein Bruder äußerte sich als Mittäter nicht zu den Vorwürfen.
Quelle: Polizei Wuppertal
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